Zeus und das Gefäß voller Segnungen
Zeus füllte ein großes geschlossenes Tongefäß mit all der Schönheit und den Segnungen der Welt. Nachdem Zeus den Deckel des Gefäßes fest verschlossen hatte, vertraute er es den Menschen an und warnte: "Öffnet diesen Deckel niemals." Sobald die Menschen jedoch der Neugier nachgaben und den Deckel öffneten, flogen alle Segnungen darin in den Himmel empor. Während die Segnungen die Menschen verließen und zu den Göttern zurückkehrten, blieb nur die Hoffnung ganz unten im Gefäß zurück.
Obwohl die Menschen den Deckel sofort schlossen, hatten sie andere Segnungen entkommen lassen und hielten nur die Hoffnung unten verschlossen. Seit jenem Tag blieben die Menschen, egal welche Katastrophen sie erlebten, dank der Hoffnung am Boden aufrecht. Selbst wenn alle Segnungen verschwinden, führt das Licht der Hoffnung im Menschen ihn in den dunkelsten Momenten. Angesichts von Übeln und Katastrophen ist Hoffnung die letzte Kraft, die den Menschen an das Leben bindet.
Hoffnung hält in den schwersten Zeiten aufrecht. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Neugier verliert das Hab und Gut. Hoffnung ist Licht im Dunkeln.
Unvorsichtigkeit bringt Verlust. Hoffnung gibt dem Menschen Kraft. Selbst wenn alles geht, bleibt Hoffnung.