Die zwei Verräter
Es war einmal, am Rande eines alten Waldes, wo kühle Wasser flossen, gab es eine friedliche Stadt. In dieser Stadt vertrauten alle einander und führten ein glückliches Leben in Freundschaft und Solidarität. Doch zwei Freunde namens Sinan und Murat, die in der Stadt lebten, waren überhaupt nicht ehrlich. Anstatt zu arbeiten, liebten sie es, tückische Pläne zu schmieden, um schnell reich zu werden. Sie machten heimlich einen Deal, um die mit Gold gefüllte Schachtel des alten und großzügigen Kaufmanns zu stehlen.
Eines Nachts, als die Dunkelheit einbrach, schlichen die zwei tückischen Männer still in das große Herrenhaus des Kaufmanns. Als sie den Geheimmann erreichten, umarmten sie die schwere Goldkiste und flohen schnell in den Wald. Als sie die Tiefen des Waldes erreichten, füllten sich ihre gierigen Herzen mit Misstrauen gegeneinander. Sinan dachte bei sich: "Warum sollte ich dieses Gold mit Murat teilen?" Murat sagte gleichzeitig: "Wenn Sinan nicht wäre, würde der ganze Schatz nur mir gehören." Sinan sagte zu seinem Freund: "Warte auf das Gold, ich werde uns etwas zu essen holen."
Auf dem Rückweg in die Stadt plante er, heimlich ein starkes Gift in das Brot zu mischen. Murat wiederum hatte sich vorgenommen, seinen Freund von hinten anzugreifen, sobald er zurückkam. Als Sinan mit dem vergifteten Essen zurückkam, machte Murat einen schnellen Zug und schlug seinen Freund zu Boden. In dem Glauben, den Sieg errungen zu haben, aß Murat fröhlich das vergiftete Brot mit großem Appetit. Kurze Zeit später verlor auch er unter der Wirkung des Gifts das Bewusstsein im tiefen Wald. Als es Morgen wurde, sahen die Stadtbewohner die Goldkiste und das bittere Ende der zwei Verräter.
Betrüger, die anderen eine Falle stellen, fallen am Ende in die Grube, die sie selbst gegraben haben. Lügen haben kurze Beine.