Die Wölfe und die Hunde
Ein Rudel Wölfe schickte einen Gesandten zu den Hirtenhunden und bot einen falschen Friedensvertrag an. Die Wölfe sagten: "Ihr seid hundeartig wie wir, warum dient ihr Menschen und schützt Schafe gegen uns? Gebt uns die Schafe, lasst uns Frieden schließen." Die Hunde fielen auf diese süßen Worte der Wölfe herein, hörten auf, die Schafherde zu schützen, und ließen sie ungeschützt zurück. Nachdem die Wölfe die Schafe sofort in Stücke zerrissen hatten, griffen sie auch die naiven Hunde an, die ohne Schutz blieben, und vernichteten sie alle.
Wer seine Verteidigungslinie und Pflicht aufgibt, indem er auf die falschen Friedensangebote des Feindes hereinfällt, wird nach dem ersten Opfer selbst zum Futter. Wer an die spaltenden und täuschenden Propaganden des Feindes glaubt, bereitet sein eigenes Unheil vor. Sicherheit und Pflicht zu vernachlässigen fordert hohe Preise. Nicht auf falsche Versprechungen hereinzufallen und die Schutzpflicht fortzusetzen, ist lebenswesentlich.
Wer auf das Angebot des Feindes herein fällt und seine Verteidigungslinie aufgibt, wird vernichtet. Falscher Frieden führt in eine Falle. Wer seine Pflicht aufgibt, wird zur Beute. Das süße Gerede des Feindes ist Gift.
Sicherheit aufzugeben ist Unheil. Wachsam zu bleiben schützt. Wer seinen Beschützer aufgibt, bricht zusammen.