Die Ochsen und die Schlachter
Es war einmal, auf einem friedlichen Bauernhof jenseits der saftig grünen Täler lebten riesige Ochsen. Diese starken Tiere arbeiteten den ganzen Tag auf den Feldern und ruhten sich abends im kühlen Schatten aus. Eines Tages kamen die Ochsen zusammen und beschlossen zu rebellieren, weil sie dachten, die Schlachter schadeten ihnen. Sie machten einen Plan, um die Schlachter zu vernichten, und wollten sie aus dem Wald vertreiben.
Doch ein weiser und alter Ochse schaltete sich ein und hielt seine Freunde zurück. „Ja, Schlachter schlachten uns, aber zumindest machen sie ihre Arbeit barmherzig und schnell“, sagte der weise Ochse. „Wenn wir die Schlachter vernichten, kommen rücksichtslose und unerfahrene Menschen an ihre Stelle und fügen uns noch mehr Schmerzen zu“, fügte er hinzu. Die Ochsen erkannten, dass ihr weiser Freund recht hatte, und gaben ihren übereilten Entschluss auf.
Bevor man die bestehende Situation ändert, muss man gut berechnen, was die Zukunft bringen wird. Vom Regen in die Traufe. Eine unbekannte Gefahr ist schlimmer als ein bekanntes Leiden. Voreilige Entscheidungen führen zu größeren Katastrophen. Unüberlegter Wandel bringt Schaden. Altes Leiden ist besser als neue Katastrophe.
Man muss die gegenwärtige Situation schätzen. Ein erfahrener Feind ist besser als ein unerfahrener Freund. Voreilige Rebellion bringt Katastrophe. Gesunder Menschenverstand verhindert große Verluste.