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Die Maus und die Schmiede

Niveau B1 · 199 Wörter

Die Maus und die Schmiede

Eine hungrige Maus betrat auf der Suche nach Nahrung eine Schmiede, in der laute Hammergeräusche ertönten. Als die Maus heiße Eisenstücke sah, die Funken um den Amboss verstreuten, hielt sie sie für Nahrung und begann, daran zu nagen. Beim eifrigen Beißen in das harte und kalte Eisen brachen die scharfen Zähne der Maus einer nach dem anderen und ihr Maul blieb voller Blut. Die Schmiede lachten über den Zustand der Maus und sagten: "Wenn du versuchst, Dinge zu beißen, die zu hart für dich sind, um sie zu beschädigen, verlierst du deine eigenen Zähne."

Wer hartnäckig versucht, gegen harte und unzerbrechliche Hindernisse zu kämpfen, die die eigene Kraft übersteigen, schadet nur sich selbst. Ohne seinen Platz zu kennen gegen harte Felsen und unbiegsame Strukturen zu stoßen, führt einen Menschen in die Zerstörung. Gegen Kräfte, denen man nicht schaden kann, flexibel zu handeln und sich zurückzuziehen, ist das Erfordernis der Logik. Nutzlose Sturheit und Unwissenheit verstümmeln einen Menschen durch die eigenen Hände.

Wer harte Objekte erzwingt, bricht seine eigenen Zähne. Erzwinge nichts, dem du nicht schaden kannst. Wer seinen Platz nicht kennt, schadet sich selbst. Gegen harten Felsen zu stoßen bricht Zähne.

Unwissenheit und Sturheit bringen Zerstörung. Kämpfe nicht gegen ein Hindernis, das deine Kraft übersteigt. Flexibilität und Verstand schützen einen Menschen.