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Die Lerche

Niveau A2 · 186 Wörter

Die Lerche

Einmal lebte eine kleine Lerche über den goldenen Weizenfeldern. Jeden Morgen flog der frohe Vogel und sang süße Lieder. Neben dem Feld lagen ein grüner Wald und ein klarer Bach. Jeden Tag suchte die Lerche leckere Körner und schwebte frei. Wenn der Wind sanft wehte, stieg sie sehr hoch. Eines Tages kam ein alter Jäger und legte ein großes Netz.

Er streute leckere Weizenkörner über das Netz. Die Lerche schaute von oben und wunderte sich über den Mann. Langsam flog sie herunter und fragte ihn nach dem Netz. Der schlaue Jäger lächelte und sprach von einer neuen Stadt. „In dieser schönen Stadt ist das Essen frei“, sagte er. Die naive Lerche glaubte diesen süßen Worten und freute sich sehr.

Sie flog eifrig mitten in das Netz. Das Netz schloss sich plötzlich, als der Vogel landete. Die kleine Lerche sah die Falle und bekam große Angst. Sie flatterte und wurde sehr böse über die Lüge. Traurig verstand sie: In dieser Stadt war niemand glücklich. Leider sah sie die Gefahr hinter den süßen Worten zu spät. Man darf nicht jedem süßen Wort sofort glauben. Nicht jedes lächelnde Gesicht ist ein Freund.