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Die Krähe und die Schlange

Niveau A2 · 138 Wörter

Die Krähe und die Schlange

Eine hungrige Krähe wanderte durchs Gras auf der Suche nach Nahrung. Als sie eine große Schlange sah, die sich in der Sonne schlafend zusammengerollt hatte, stürzte sie herbei. Ohne an die Gefahr zu denken, stieß sie ihren Schnabel in den Rücken der Schlange. Die giftige Schlange erwachte sofort, drehte sich um und biss die Krähe schwer.

Als sich das Gift ausbreitete, erkannte die sterbende Krähe ihren tödlichen Fehler. "Was für ein unglücklicher Vogel ich bin", stöhnte die Krähe, "ich glaubte Beute zu machen und verlor mein Leben." Gedankenlose Gier bringt großes Unheil über den Menschen. Wer aus Gier die Gefahr ignoriert, zieht aus später Reue keinen Nutzen.

Gier macht blind. Unüberlegte Schritte bringen Verderben. Stürze dich nicht getäuscht vom Schein ins Unglück. Gier kostet das Leben.

Unüberlegtes Handeln endet in Trauer. Wer zu viel will, verliert alles. Späte Reue hilft nicht mehr.