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Die Krähe und der Schwan

Niveau B1 · 193 Wörter

Die Krähe und der Schwan

Eine Krähe mit pechschwarzen Federn sah die schneeweißen Federn des Schwans und empfand großen Neid ihm gegenüber. Die Krähe dachte: "Der Schwan ist weiß, weil er ständig im Wasser badet und Feuchtlandgräser frisst; wenn ich das auch tue, werden meine Federn weiß werden." Die Krähe verließ ihr Futter in Müllcontainern und ließ sich am See nieder; Tag und Nacht badete sie im Wasser und begann Feuchtlandgräser zu nagen. Die schwarzen Federn der Krähe wurden überhaupt nicht weiß; darüber hinaus abgemagert wegen ungewohnter Nahrung starb sie am Seeufer vor Hunger.

Zu versuchen, sein aus der Schöpfung stammendes Temperament und seine Farbe zu ändern, indem man äußere Faktoren, Umgebung oder Gewohnheiten ändert, ist ein unmögliches Neidgefühl. Künstliche Bemühungen zerstören, abgesehen davon, dass sie die Natur nicht ändern können, auch bestehende Möglichkeiten und die Gesundheit. Im Reinen mit der eigenen Kernstruktur zu leben ist das Geheimnis eines langen und friedlichen Lebens. Schöpfung kann nicht geändert, aber entwickelt werden.

Äußere Eingriffe können die von Geburt an stammende Struktur nicht ändern. Waschen macht schwarze Feder nicht weiß. Versuche, die Natur zu ändern, zerstören. Sei im Reinen mit deinem eigenen Wesen.

Künstliche Mühe ruiniert die Gesundheit. Neid kostet das Leben. Respekt vor der Schöpfung ist unerlässlich.