Die Bienen und der Hirte
Ein Hirte sah einen wilden Bienenstock auf den Felsen voller Honig. Ohne Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, ohne Rauch anzuzünden, griff der Hirte mit bloßer Hand in den Stock, um den Honig zu stehlen. Der wütende Bienenarm, dessen Stock geplündert wurde, brach auf einmal heraus und scharte sich um das Gesicht, die Hände und die Augen des Hirten. Von Hunderten von Bienen gestochen schrie der Hirte in Verzweiflung, ließ den Honig zurück und floh zum Fluss.
Wer unvorsichtig und gierig nach der Arbeit und dem Eigentum anderer greift, erlebt schwere Schmerzen und Niederlagen anstelle des süßen Gewinns, den er erwartete. Wenn der Wunsch nach unverdientem und ungerechtem Gewinn sich mit Unvorsichtigkeit verbindet, wird das Unheil unvermeidlich. Bevor man nach den Rechten anderer greift, ist es unerlässlich, die Reaktion der Besitzer jenes Rechts und den Schaden zu berücksichtigen, den sie anrichten werden. Gier blendet das Auge einer Person, weckt sie mit schmerzhafter Erfahrung.
Das Ende von jemandem, der unvorsichtig nach der Arbeit anderer begehrt, wird schmerzhaft. Der Wunsch nach ungerechtem Gewinn bringt Schmerz. Wer unvorsichtig zugreift, verliert sein Leben. Gier zieht ins Unheil.
Respekt sollte der Arbeit anderer gezollt werden. Man geht nicht in Geschäfte, ohne Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Ungerechter Ehrgeiz zahlt einen hohen Preis.