Der Walnussbaum
Vor langer Zeit wuchs ein großer Walnussbaum an einem kühlen Waldbach. Jeden Sommer schenkte der schöne Baum den Wanderern kühlen Schatten. Im Herbst hingen frische und süße Walnüsse an seinen Zweigen. Die Waldvögel sangen fröhlich zwischen seinen grünen Blättern. Der Walnussbaum war sehr glücklich, denn er half den Menschen.
Eines Tages kam eine Gruppe Bauern über die alte Straße. Die Bauern sahen die reifen Nüsse oben und blieben sofort stehen. Sie nahmen große Steine und harte Stöcke vom Boden. Sie warfen die Steine hart auf die Äste und schlugen mit den Stöcken. Viele Äste brachen, grüne Blätter fielen, und der Baum hatte große Schmerzen. Die Nüsse fielen herunter, und die Bauern lachten und sammelten sie.
Der arme Baum stand sehr traurig da, mit tiefen Wunden am Stamm. „Ich gebe euch Schatten und Früchte, aber ihr tut mir weh“, flüsterte er. Als die Bauern satt waren und weggingen, wehte ein sanfter Wind. Der alte Baum sah seine gefallenen Blätter und gebrochenen Äste und seufzte tief. Diese Undankbarkeit der Menschen verletzte sein gutes Herz sehr. Trotzdem beschloss er, geduldig auf den neuen Frühling zu warten.
Wer Güte mit Bosheit bezahlt, tut großes Unrecht.
Den Baum mit Früchten trifft der Stein.