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Der Vogelfänger und die Lerche

Niveau A2 · 202 Wörter

Der Vogelfänger und die Lerche

Vor langer Zeit lebte eine kleine Lerche auf einem grünen Feld. Jeden Morgen flog sie fröhlich umher und sang schöne Lieder. Eines Tages kam ein alter Vogelfänger auf das Feld. Er spannte ein großes Netz und streute Weizenkörner auf den Boden. Die Lerche beobachtete den Mann neugierig von einem hohen Ast. Der kleine Vogel flog zu ihm und fragte nach seiner Arbeit. Der Mann lächelte und sagte, dass er eine schöne Stadt für Vögel baut.

Er sagte auch, dass der leckere Weizen ein Geschenk für die Vögel ist. Die Lerche glaubte den süßen Worten sofort und freute sich sehr. Sie war sehr hungrig und flog schnell auf den Boden. Sie lief zum Netz, denn sie wollte die leckeren Körner fressen. In dem Moment schloss sich die versteckte Falle plötzlich. Die arme Lerche saß mitten in den dünnen Netzen. Sie schlug voller Angst mit den Flügeln, aber sie kam nicht frei.

Der Vogelfänger kam schnell und nahm den kleinen Vogel in die Hand. Die Lerche verstand den Betrug, aber jetzt war es zu spät. Bitter lernte sie: Hinter süßen Worten wartet eine große Gefahr. Wir dürfen nicht nur süßen Worten glauben und in unbekannte Gefahren gehen. Süße Worte locken sogar die Schlange aus ihrem Loch.