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Der Verschwender und die Schwalbe

Niveau A2 · 179 Wörter

Der Verschwender und die Schwalbe

Es war einmal ein junger Mann aus einer reichen Familie. Dieser junge Mann arbeitete nicht gern und gab sein ganzes Geld aus. Bald war das ganze Geld von seinem Vater weg. Nur sein dicker Wintermantel blieb ihm. Trotzdem lernte er nichts aus seinen Fehlern. An einem sonnigen Frühlingsmorgen ging der junge Mann durch die Straße.

Plötzlich sah er eine einzige Schwalbe am Himmel. Der junge Mann freute sich und rief laut vor Freude. "Der Sommer ist da, ich brauche keinen dicken Mantel mehr!", sagte er. Er lief sofort zum Markt und verkaufte seinen letzten Mantel. Das wenige Geld gab er schnell für Vergnügen aus. Aber am nächsten Tag wurde es plötzlich kalt und es schneite.

Ein harter Wind machte alles zu Eis. Der junge Mann zitterte draußen in der eisigen Kälte. Am Straßenrand sah er die erfrorene Schwalbe. Der arme Vogel kam zu früh und überlebte nicht. Der junge Mann sah den Vogel traurig an und verstand seinen Fehler. Er bereute alles, denn er glaubte an ein einziges Zeichen. Falsche Entscheidungen in Eile bringen immer Reue. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer.