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Der Schiffbrüchige und das Meer

Niveau A2 · 189 Wörter

Der Schiffbrüchige und das Meer

Ein reicher Kaufmann fuhr mit einem großen Schiff in ferne Länder. In einer Nacht begann plötzlich ein sehr starker Sturm. Riesige Wellen zerbrachen das Schiff, und es sank schnell. Der Kaufmann schwamm mit Mühe zum Strand einer nahen Insel. Er war sehr müde, legte sich auf den warmen Sand und schlief tief. Am Morgen öffnete der Mann die Augen und schaute neugierig umher.

Das Meer sah jetzt ruhig und tiefblau aus. Der Kaufmann wurde sehr zornig und schrie zum Meer. "Du täuschst die Menschen mit deinem schönen Gesicht und versenkst dann Schiffe!" sagte er. Das Meer hörte seine Worte und bekam eine menschliche Stimme. "Du ärgerst dich ohne Grund über mich, mein Freund," antwortete es. "Ich bin immer so ruhig und tue niemandem weh."

"Die harten Winde machen mich zornig und bauen diese riesigen Wellen." "Wenn der Wind nicht weht, bleibe ich so friedlich." "Nach einem Unglück klage den Wind an, nicht das Meer." Der Kaufmann hörte diese klugen Worte und schämte sich. Nun klagte er niemanden mehr ohne den wahren Grund an. Bei einem Problem müssen wir zuerst die wahre Quelle finden. Ohne Wind bewegt sich kein Blatt.