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Der Mann und der Satyr

Niveau A1 · 170 Wörter

Der Mann und der Satyr

An einem kalten Wintertag ging ein Mann durch den Wald. Der Wind wehte sehr stark. Der Mann blies auf seine kalten Hände und wärmte sie. Hinter dem Baum kam ein neugieriger Satyr hervor. Der Satyr kam ruhig zu dem Mann. „Warum bläst du auf deine Hände?“, fragte er. „Mein Atem wärmt meine Hände“, antwortete der Mann. Der Satyr war sehr erstaunt. Zusammen gingen sie zur Hütte.

In der warmen Hütte stellten sie eine Schüssel Suppe auf den Tisch. Die Suppe war sehr heiß und dampfte. Der Mann blies auf den Löffel und kühlte die Suppe. Der Satyr sah das und stand erstaunt auf. „Warum bläst du jetzt?“, fragte er. „Mein Atem kühlt die Suppe“, antwortete der Mann.

Diese Worte machten den Satyr sehr böse. „Du bläst heiß und kalt aus einem Mund, ich bin nicht dein Freund“, sagte er. Er nahm seine Sachen und lief schnell aus der Hütte. Der Mann blieb allein mit seinem Fehler.

Sie sahen: doppelte Worte verlieren jedes Vertrauen.

Aus einem Mund kommen keine zwei Worte.