Der Mann, der seine Tochter liebt
Ein Vater hatte zwei Töchter; eine heiratete einen Bauern und die andere heiratete einen Töpfer. Der Vater ging zum Haus seiner ersten Tochter, der Bäuerin; seine Tochter sagte: "Vater, bete Tag und Nacht um Regen, damit unsere Ernte nicht austrocknet." Der Vater ging dann zum Haus seiner Töpfertochter; jene Tochter sagte: "Vater, bete darum, dass das Wetter ständig sonnig bleibt, damit unsere Töpfe trocknen." Der hilflose Vater, der zwischen zwei entgegengesetzten Wünschen gefangen war, sagte: "Eine von euch will Regen, die andere will Sonne; ich bin verwirrt, für welche Tochter ich beten soll."
Widersprüchliche und entgegengesetzte Erwartungen gleichzeitig befriedigen zu wollen, lässt eine Person in Unentschlossenheit und Hilflosigkeit zurück. In Umgebungen, in denen jeder nach eigenem Interesse entgegengesetzte Forderungen stellt, wird es unmöglich, Gerechtigkeit und Gleichgewicht zu gewährleisten. Es ist unerlässlich, in den natürlichen Fluss des Lebens einzuwilligen, anstatt widersprüchlichen Wünschen nachzujagen. Zwischen entgegengesetzten Wünschen gefangen zu sein sperrt eine Person ein.
Widersprüchliche Wünsche lassen eine Person in Hilflosigkeit zurück. Entgegengesetzte Erwartungen bringen Unentschlossenheit. Es ist unmöglich, alle gleichzeitig zufriedenzustellen. Entgegengesetzte Forderungen erschweren die Gerechtigkeit.
Man sollte in den natürlichen Fluss des Lebens einwilligen. Zwei entgegengesetzte Wünsche schaffen eine Blockade. Gleichgewicht herzustellen erfordert Weisheit.