Der Junge und der Löwe im Bild
Ein reicher Vater sah im Traum, dass sein einziger Sohn von einem Löwen zerrissen und getötet wurde. Von Angst ergriffen schloss der Vater seinen Sohn in einen hohen Turm ein, um ihn zu schützen, und dekorierte die Wände mit großen Löwenbildern. Der im Turm gelangweilte junge Mann sah das Löwenbild an der Wand wütend an und versetzte dem Bild einen kräftigen Faustschlag mit den Worten: "Wegen dir wurde ich hier eingesperrt!" Da er sich die Hand an einem in der Wand verborgenen spitzen Eisennagel verletzte, verlor der junge Mann innerhalb weniger Tage wegen seiner vergifteten Wunde das Leben.
Extreme und unvernünftige Vorsichtsmaßnahmen, die getroffen werden, um dem Schicksal zu entgehen, führen dazu, dass eine Person das Ende, dem sie zu entkommen versucht, durch die eigenen Hände vorbereitet. Übertriebene Fürsorge, die von Angst geleitet wird, schadet dem Gegenstand, der geschützt werden soll. Es ist unerlässlich, ausgewogen und vernünftig zu handeln, anstatt zu versuchen, das Schicksal zu verhindern. Einbildungen und Ängste zerstören eine Person schneller als reale Gefahren.
Extreme Vorsichtsmaßnahmen zur Flucht vor dem Schicksal führen zu Unheil. Mit Angst getroffene Vorsichtsmaßnahmen bringen Unheil. Einbildung ist zerstörerischer als reale Gefahr. Dem Schicksal kann man nicht entkommen.
Übertriebene Fürsorge schadet. Ausgewogene Vorsorge ist unerlässlich. Ängstlichkeit ruiniert eine Person.