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Der Jäger und sein treuer Hund

Niveau B1 · 196 Wörter

Der Jäger und sein treuer Hund

Ein Jagdhund hatte in seiner Jugend hunderte von Beutetieren für seinen Besitzer gefangen und ihn in jeder Gefahr geschützt. Als der Hund alt wurde und seine Zähne verlor, schaffte er es eines Tages nicht, ein gefangenes Wildschwein im Kiefer zu halten, und ließ es entkommen. Wütend werdend hob der Jäger seinen Stock und versuchte, den alten Hund zu schlagen. Mit traurigen Augen schauend sagte der treue Hund: "Bestrafe mich jetzt nicht, weil meine Kraft erschöpft ist; ich bin derselbe treue Hund, ich habe nur meine Jugend und Zähne verloren."

Personen und Freunde, die in der Vergangenheit große Dienste geleistet und Arbeit investiert haben, abzuschreiben, wenn sie alt werden und an Macht verlieren, ist eine große Treulosigkeit. Treue sollte nicht nur in starken Tagen gezeigt werden, sondern auch in Momenten der Schwäche und des Alters. Die Erinnerung an alte Dienste zu achten ist das Erfordernis von Menschlichkeit und Treue. Wert nur so lange zu kennen, wie er Nutzen bringt, ist Opportunismus.

Vergangene Arbeit im Alter zu vergessen ist Treulosigkeit. Vergangene Arbeit zu vergessen ist Treulosigkeit. Treue wird in schwierigen Zeiten geprüft. Alter mindert den Wert des Dienstes nicht.

Ein alter Freund wird nicht abgeschrieben. Treue ist ein Erfordernis der Menschlichkeit. Sich an den Dienst zu erinnern ist Treue.