Der eingekerkerte Löwe und der Fuchs
Der Löwe, König der Wälder, wurde in einer schweren eisernen Käfigfalle gefangen, die von Jägern vorbereitet wurde. Ein gerissener Fuchs, der vorbeiging, sah die Hilflosigkeit des Löwen und begann, ihm Loblieder zu singen. Der Fuchs sagte: "Mein ruhmreicher König, wie passt eine so erhabene Majestät wie du in diesen engen Käfig? Ich kann es nicht glauben, ohne es mit eigenen Augen zu sehen, würdest du wieder hineingehen und es mir zeigen?" Der Löwe wurde hochmütig und fiel auf das Lob des Fuchses herein; nachdem er aus dem Käfig herausgekommen war, ging er wieder hinein, und der Fuchs schloss die Käfigtür von außen ab und überließ den Löwen den Jägern.
Hochmut, Lob und Neugier auf Applaus machen selbst die stärksten Herrscher und Anführer zu Opfern der einfachsten Intelligenzfallen. Eine Person, deren Hochmut mit schicken Worten gestreichelt wird, übergibt ihre Freiheit mit den eigenen Händen. Es ist unerlässlich, sich nicht von den gerissenen Lobreden des Feindes mitreißen zu lassen und den Verstand über den Hochmut zu stellen. Hochmut blendet das Auge, lässt einen in eine Intelligenzfalle tappen.
Auf Hochmut und Lob hereinzufallen lässt einen in Intelligenzfallen tappen. Hochmut lässt eine Person in eine Falle tappen. Auf Lob hereinzufallen lässt einen die Freiheit verlieren. Gerissenen Worten sollte nicht geglaubt werden.
Es ist notwendig, den Verstand über den Hochmut zu stellen. Schickes Lob ist die Tür einer Falle. Ein hochmütiger Anführer wird leicht getäuscht.