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Das Baby und die Krähe

Niveau A2 · 196 Wörter

Das Baby und die Krähe

An einem sonnigen Frühlingstag lebte ein süßes Baby in einem kleinen Dorf. Das Baby weinte den ganzen Tag und wurde nie still. Die Mutter sang immer wieder Lieder und beruhigte es. In einem großen Baum neben dem Haus saß eine kluge Krähe. Jeden Tag beobachtete die Krähe diesen Garten und suchte Futter. An einem Nachmittag weinte das Baby wieder sehr laut.

Die Mutter wurde sehr müde und am Ende ein bisschen böse. Sie öffnete das Fenster und rief zu der schwarzen Krähe hinaus. „Sei sofort still, sonst gebe ich dich dieser Krähe!“, sagte sie. Die Krähe hörte diese Worte und freute sich sehr. Sie dachte an ein leckeres Essen und wartete auf dem Ast. Das Baby weinte noch eine Weile, aber die Krähe wartete geduldig.

Bald wurde das Baby müde und war langsam still. Die Mutter umarmte ihr Baby mit Liebe und küsste es zärtlich. Sie legte es in die Wiege und deckte es warm zu. Die Krähe sah alles und war sehr überrascht und traurig. Sie verstand: böse Worte von Menschen sind keine Versprechen. Leise schlug sie mit den Flügeln und flog weit weg. Worte im Zorn zeigen nicht immer die echten Gefühle. Worte sind Schall und Rauch.